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Segelohren wie Dumbo – bereits im Kindesalter kann ein operativer Eingriff helfen, abstehende Ohren anzulegen oder besonders große Ohren zu verkleinern. Somit werden den Betroffenen so früh wie möglich Hänseleien erspart. Natürlich ist auch im Erwachsenenalter eine Ohrkorrektur möglich. Auch bei angeborenen oder erworbenen Problemen am Ohr wie ein fehlendes Abstehen des unteren Teils des Ohrs, besonders kleine Ohren, eine fehlende Faltung der Ohrmuschel, große Ohrläppchen oder Defektzuständen nach einer Verletzung, kann eine Korrektur vorgenommen werden.
In solchen Fällen ist es empfehlenswert, eine Ohrkorrektur durchzuführen. Form und Größe der Ohrmuscheln können entscheidend verbessert werden. Da ein deutlich sichtbares Problem behoben wird, wird das Ergebnis eines operativen Eingriffes sehr zufriedenstellend sein.
Voraussetzungen
Bei Eingriffen im Kindesalter muss das Einverständnis des Kindes gegeben sein. Ihr behandelnder Arzt wird Ihnen selbstverständlich nach einem eingehenden Beratungsgespräch im Detail erläutern, was zu beachten ist. Nach schwerer Erkrankung oder Verletzung ist das Ergebnis einer Ohrkorrektur immer abhängig vom Ausgangsbefund. Defekte der Ohren können durch Einsatz von Implantaten gut behoben werden.
Operation
Ihr behandelnder Arzt wird über einen geeigneten Hautschnitt die Rückseite des Ohres freilegen und dann den Knorpel in seiner Form verändern oder teilweise entfernen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Schnittführung kann auch über mehrere, kurze Hautschnitte erfolgen, um die Knorpelspannung mit einer Spezialfeile zu schwächen. Bei beiden Techniken erfolgt die Formung und Fixierung des Ohres mit dauerhaft haltbaren Nähten. Andere Methoden kommen zur Anwendung, wenn beispielsweise Knorpelgewebe durch Implantate aufgebaut werden muss.
Die Schnittführung wird Ihr Arzt immer so wählen, dass die schmale Narbe hinter dem Ohr klein und unauffällig bleibt. Ihr behandelnder Arzt wird Ihnen selbstverständlich nach einer eingehenden Untersuchung im Detail erläutern, welche Schnittführung bei Ihnen zur Anwendung käme.
Risiken
Wie bei allen operativen Eingriffen können nach einer Ohrkorrektur Blutergüsse und Schwellungen auftreten, die in der Regel nach einigen Tagen bis Wochen von selbst abheilen. In einzelnen Fällen kann eine Drainage des Blutergusses notwendig sein. Infektionen der Wundgebiete sind selten und können gegebenenfalls durch eine Behandlung mit geeigneten Antibiotika abheilen. Ihr behandelnder Arzt wird Sie selbstverständlich ausführlich über mögliche Risiken beraten. Insgesamt betrachtet ist eine Ohrkorrektur ein schonender Eingriff mit einem hohen Grad an Präzision und Effizienz und erreicht anschließend eine sehr große Zufriedenheit bei unseren Patienten.
Die hier gegebenen Informationen sollen Ihnen einen Überblick über den Ablauf einer Ohrkorrektur geben. In einem eingehenden Beratungsgespräch vor dem Eingriff, erklärt Ihnen selbstverständlich Ihr behandelnder Arzt detailliert mögliche Risiken vor Ihrem persönlichen Hintergrund und beantwortet gerne Ihre Fragen. Nur somit können wir sicher stellen, dass Sie mit dem Ergebnis sichtbar zufrieden sein werden. |