Brustverkleinerung
Die passende Größe der weiblichen Brüste spielt für das Wohlbefinden der Frau, für ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbststärke eine enorm große Rolle. Durch soziale Verpflichtungen, einen anstrengenden Berufsalltag und private Aktivitäten wie Sport etc. fühlen sich Frauen mit einer großen Brust oft in ihrer Bewegungsfreiheit und ihrem Körpergefühl gestört. In früherer Zeit ein Fruchtbarkeitssymbol sind große Oberweiten heute in vielen Fällen eher störend.
Hinzukommend darf man nicht medizinische Erkenntnisse außer Acht lassen, die bestätigen, dass in Folge großer Brüste Schmerzen und chronische Schädigungen des Rückens und der Haut entstehen können. Durch einen operativen Eingriff lassen sich solche Folgeschäden verhindern und die positive Selbstwahrnehmung unserer Patientinnen wieder herstellen. Sogar Verbesserungen der Lungenfunktion wurden wissenschaftlich nachgewiesen.
Als sekundäres Geschlechtsmerkmal kommt der weiblichen Brust eine große Bedeutung im sozialen Zusammenleben zu. Somit ist es bei solchen Operationen von großer Wichtigkeit, diese in kosmetisch sehr anspruchsvoller Weise vorzunehmen. Der Plastische Chirurg findet hier eine besondere Herausforderung, da er sich auf der Grenze zwischen medizinischer Leistung und kosmetischer Anforderung bewegt. Dies spielt zunehmend eine Rolle bei der Kostenregelung.
Operation
Die Operation zur Brustverkleinerung ist ein großer Eingriff. Er wird in Vollnarkose und unter stationären Bedingungen ausgeführt. Ein Gesamtkrankenstand von 2-3 Wochen ist erforderlich. Leichte körperliche Einsätze sind jedoch möglich.
Während der ambulanten Behandlungszeit werden kleinere Maßnahmen wie Verbandwechsel, Wundpflege und ähnliches durchgeführt. In dieser Zeit sollte auch ein fester (Sport-)BH getragen werden. Der beugt einer schlechten Narbenbildung vor und beeinflußt die Formgebung der Brüste.
Sorgfältige Körperpflege nach Anleitung ist unabdingbar.
Risiko
Neben den allgemeinen, bei allen Operationen gelegentlich vorkommenden Risiken, wie z.B. Wundheilungsstörungen, Wundinfektionen, Nachblutungen u.a. besteht das Hauptrisiko in der Kunstfertigkeit des Operateurs!
- Die Brüste sollten gleichmäßig rund sein und zusammen ein harmonisches Gesamtbild ergeben.
- Sie sollten von nahezu gleicher Größe sein.
- Die Brustwarzen sollten auf gleicher Höhe stehen.
- Sie sollten auf dem höchsten Punkt, in der Mitte der Brust stehen. Nicht darüber!
- Der (teilweise) Gewebstod der Brustwarze sollte nicht vorkommen.
- Eine Gefühlsminderung der Brustwarzen kommt gelegentlich vor, wird aber selten als störend berichtet.
- Oft ist nach dieser Operation ein Stillen nicht mehr möglich.
- Eine ungünstige Narbenbildung kann vom Operateur nicht grundsätzlich vorhergesehen werden. Eine Nachkorrektur ist nach angemessener Zeit meist möglich.

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