Brustwarzen verkleinern
Was man gemeinhin als "Brustwarze" versteht ist einmal die eigentliche Brustwarze (Nippel) und zum anderen der Warzenvorhof (Areola).
Besonders nach dem Stillen, seltener von Natur aus, sind die Brustwarzen oft ausgezogen und infolge ihrer Größe schlaff herunterhängend. Dies ist nicht alleine nur ein kosmetisch unschönes Bild sondern wird auch oft in der Partnerschaft als störend empfunden.
Man kann das durch einen einfachen, kleinen chirurgischen Eingriff in örtlicher Betäubung und ambulant korrigieren. Ein Krankenstand schliesst sich daran nicht an. Nach ca. 10 Tagen kann man die Fäden entfernen und das Problem ist erledigt. Allerdings sind die Nippel noch einige Tage empfindlich.
Das sollte aber erst nach abgeschlossener Familienplanung vorgenommen werden, da ein Stillen später unmöglich ist.
Alternativ kann aber auch der Nippel an seiner Basis circulär gestrafft werden. Dann ist ein Stillen weiterhin möglich aber das Ergebnis ist u.U. nicht vergleichbar mit obiger Methode.
Die ausgeweitete und ausgezogene Areola kann verschiedene Ursachen haben; demzufolge sind auch verschiedene Korrekturmöglichkeiten gegeben. Allen gemeinsam ist im Endeffekt eine Straffung der Brust. Eine einfache Umschneidung mit circulärer Verkleinerung der Areola ist sinnlos, da diese wegen ihrer besonderen Beschaffenheit des Gewebes sich immer wieder ausziehen wird. Diese Operation wird heute als Kunstfehler angesehen! Es geht kein Weg an einer, wie auch immer gearteten Straffung (s. oben) vorbei.

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